Über mich

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Mein Name ist Paula Classen und ich habe mein Abitur an der Claus-von-Stauffenberg-Schule in Rodgau Dudenhofen gemacht. Ab diesem Sommer habe ich die Chance, mit „weltwärts“ und dem ASC Göttingen (ASC 46) einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst mit dem Schwerpunkt Sport in Namibia zu verbringen.

Mein persönlicher sportlicher Fokus liegt auf Wettkampf Step Aerobic, was ich seit der 3. Klasse in der TG Zellhausen betreibe. In den 10 Jahren habe ich gelernt, wie viel Spaß es macht, in einer Mannschaft zu trainieren und gemeinsam für Ziele zu kämpfen.  Außerdem segle ich seit 6 Jahren beim Wassersportclub Seligenstadt Jollen und bin seit 2015 Teil der Segelschule Bad Zwischenahn am Zwischenahner Meer. Dort betreue ich als ehrenamtliche Teamerin Familienkurse mit und habe letztes Jahr hauptsächlich das Kindersegeln organisiert. Ebenfalls bin ich Teil der DLRG Hainburg und helfe dort beim Wachdienst, beim Kindertraining und bei der Jugendarbeit. Die Arbeit mit den Kindern macht mir trotz der damit verbundenen Anstrengung viel Spaß. Im Rahmen der Vorbereitung auf einen möglichen Sporttest an der Uni habe ich im letzten Jahr wieder mit Leichtathletik begonnen und habe viel Spaß an dem Training ohne direktem Leistungsdruck.

 

Warum gehe ich weltwärts? Und warum in Kombination mit Sport als Medium?

Bereits im Alter von 11 Jahren war ich begeistert, als ich von einer Verwandten hörte, die einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst in Namibia machte. Ihr Blog und die dort geschilderten Erlebnisse faszinierten mich so sehr, dass ich schon damals beschlossen habe, nach meinem Abitur einen Freiwilligendienst zu machen. Ich möchte in dieser Phase des Um- und für mich auch Aufbruchs zumindest ein bisschen von dem zurückgeben, was ich in meinen letzten 18 Lebensjahren genießen durfte. All die Freiheiten und Sicherheiten, die hier tagtäglich für viele von uns selbstverständlich sind, werde ich zwar in keiner Form durch meinen Freiwilligendienst erreichen können, möchte aber zumindest den Versuch starten, im Kleinen etwas zu ändern.

Mir ist klar, dass ich in vielen Bereichen der Entwicklungszusammenarbeit nicht die optimale Berufsausbildung und -erfahrung habe, weshalb ich als Lernende in dieses Jahr hineingehe und versuchen werde, möglichst viel mitzunehmen.

Da mir in den letzten Jahren der Sport immer ein Ausgleich für einen stressigen Schultag oder andere Dinge war und ich ihn mittlerweile gar nicht mehr missen mag, hoffe ich, dass ich diese Motivation und die Chance, einen Ausgleich zum Alltag für die Kinder in meinem Projekt zu schaffen, im nächsten Jahr umsetzen kann. Meiner Meinung nach geht es beim Sport nicht nur um das körperliche Befinden, sondern auch um zwischenmenschliche Dinge wie Teamgeist, Fairness und Respekt, die teilweise schon durch einfache Spiele im wöchentlichen Sportunterricht vermittelt werden können. Außerdem bietet Sport die Möglichkeit, das Selbstbewusstsein der Kinder zu stärken.  Ja, das ändert nicht das große Ganze, aber vielleicht etwas Kleines im Leben der Kinder.

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