#5 Leave nothing but footprints

Der Alltag ist langsam eingekehrt und im Training haben sich Strukturen entwickelt. Auch die Zuspätkommerregel mit 2 Liegestützen pro Minute hat ihre Erfolge gezeigt^^ Das Training mit den Jugendlichen macht echt viel Spaß auch wenn es durch die Ferienzeit aktuell nicht besonders viele sind.

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Der Dome von außen. Im vorderen Teil befinden sich Büros, Geschäfte, Konferenzräume, ein Hotel und das Fitnessstudio. Im hinteren Teil befinden sich die verschiedenen Sportfelder, die jeweils durch Netze unterteilt werden.

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Das ist die Sicht aus dem Fitnessstudio auf den hinteren Teil. Es gibt Sportbereiche für Indoorhockey, Inlinehockey, Volleyball, Rythmische Sportgymnastik und Turnen. Außerdem kann man das alles rausnehmen und dann dort Konzerte und ähnliches veranstalten.

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Das ist der Pool in dem ich freitags mit den Jugendlichen Schwimmtraining habe.

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Maria beim Leichtathletiktraining während sie Reaktionsstarts machen.

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Ein bisschen Spaß nach dem Leichtathletiktraining. Wie man sieht ist die Kombi aus Sonnenbrille (meine wurde mir für das Foto gemopst) und Winterjacke wirklich optimal^^

Da Maria und Nick Donnerstagmorgen bis Sonntag auf eine Hochzeit von einer Lehrerin ihrer Schule in den Norden gefahren sind, kam Jojo (Freiwillige aus Walvis Bay) um sich mein Projekt anzuschauen. Wir hatten beim Leichtathletiktraining, dass wir für Maria vertreten haben, und dem anschließendem Sundowner am Meer unseren Spaß J Ich weiß nicht ob es wirklich so ist, aber ich habe zumindest das Gefühl, dass die Sonne hier viel schneller untergeht als in Deutschland. Tatsache ist zumindest, dass es innerhalb der nächsten halben Stunde nachdem die Sonne untergegangen ist stockdunkel ist und man das Gefühl hat es wäre Nacht.

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Extra für Jakob mit Möve im Vordergrund!

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Samstagmittag haben wir uns dann das erste Mal ins Meer reingewagt, denn es kann ja nicht sein, dass wir schon 2 Wochen hier sind und noch nie drin waren. Also wurden den 14°C Außentemperatur und 13°C Wassertemperatur getrotzt um einmal kurz ins Wasser reinzurennen und sich danach schnell wieder warm anzuziehen. Aber wir haben es gemacht auch wenn wir etwas schräg von Passanten angeschaut wurden! Und im Sommer werden wir den schönen Sandstrand bestimmt noch öfters besuchen.

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Als die Freiwilligen aus Walvis Bay wieder weg waren, habe ich einen ausgiebigen Spaziergang am Meer entlang gemacht und meine ersten Flamingos in freier Natur in einem Tümpel neben dem Meer gesehen. In Walvis Bay sind Flamingos ein Teil der Tagesordnung in der Lagune, aber in Swakop sieht man sie dann doch eher selten. Und nur als kleine Info, es gibt 3 verschiedene Arten an Flamingos hier: die Pinken (die man aus dem Zoo kennt), die Weißen und die kleinen Grauen.

 

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Das Tiger Reef. EIne Bar und Campingside mit wunderschöner Aussicht!

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leave nothing but footprints – take nothing but pictures – kill nothing but time

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Man kann die Flamingos leider nur erahnen. Die weißen haben mich erst an Störche erinnert^^

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Der Blick die Küste entlang Richtung Walvis Bay. Ich denke, dass die Pfeiler Überbleibsel einer ehemaligen Brücke sind.

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Etwas gestockt habe ich dann doch als auf einmal Kamele in den Dünen waren. Sie waren zwar von einem kniehohen Zaun umgeben, aber warum sie genau dort stehen weiß ich immer noch nicht.

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Am Nachmittag haben sich dann schon mehr ins Wasser reingetraut.

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Von Samstag auf Sonntag wurde in Namibia das letzte Mal die Uhr umgestellt, sodass wir nun gleich auf mit Südafrika und Deutschland sind. Zumindest bis in Deutschland wieder die Zeit umgestellt wird^^

Beatrice, die ich über eine ehemalige Freiwillige kennengelernt habe, hatte mir letzte Woche angeboten mich mit in die Kirche zu nehmen und da ich mir schon vorher vorgenommen hatte mindestens einmal in Namibia mir einen Gottesdienst anzuschauen, war es dann Sonntagmorgen soweit. Also bin ich mit ihr in die Emmanuel Church Swakopmund gegangen, die in einer Halle im Industriegebiet liegt. So simpel auch der Raum war, desto mehr konnte man die Gemeinschaft spüren. Gefühlt kannten sich alle und haben sich sofort gegenseitig begrüßt. Es ist eine evangelische Kirche, die von den Besuchern her sehr gemixt ist. Auch war es nicht so strikt wie ich es von der katholischen Kirche in Deutschland gewöhnt bin. Die Kinder sind während des Gottesdienstes rumgerannt, haben getanzt, Räder geschlagen, gegessen und geschlafen und keinen hat es in irgendeiner Weise gestört. Der Gottesdienst selbst bestand aus Reden, Gebeten, dem „Baptism“, der gemeinsamen Kommunionsfeier und viel Singen. Bei dem „Baptism“ wurde jeder der wollte nochmals getauft mit dem gesamten Körper unter Wasser. Hier haben Kinder, Jugendliche und Erwachsene mitgemacht. Vorallem die Emotionen bei den Älteren danach waren wirklich schön! Auch beim Singen waren die Art und Weisen sehr unterschiedlich und jeder hat es einfach gemacht, wie er sich gut dabei fühlte. Die einen standen wie in Deutschland ganz gerade da und haben nur leise mitgesungen und andere hingegen haben aus vollem Halse mitgesungen und getanzt. Gerade diese Mischung hat mir so gut gefallen.

Nach der Kirche bin ich mit Beatrice frühstücken gegangen und habe dann den Nachmittag mit Tee und einer Freundin von ihr bei Klatsch und Tratsch verbracht.

Am Abend habe ich mich dann noch einmal ans Meer gesetzt um zu genießen, dass es jetzt ja eine Stunde länger hell ist! Aber ohne Winterjacke hält man es bei Wind und Wolken noch nicht aus…

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5 Gedanken zu “#5 Leave nothing but footprints

  1. Danke für die neusten Eindrücke, liebe Paula. Du hast es wieder geschafft, mich ein bisschen neidisch zu machen, zum einen wegen des leeren Strandes, zum anderen wegen des freien Schwimmerbecken (unser Bad hat leider zu)

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  2. Was für schöne Bilder, Paula! Damit kannst Du sicher den nächsten „Sehnsuchtskalender Namibia“ füllen. Wird es langsam Sommer? Konntest Du die ersten Teens für Step Aerobic begeistern?Liebe Grüße Gabi und Tilo

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    • Und das ist erst der Anfang an Fotos 😀 Hier wird es immer wärmer und abends wird es zum Glück später dunkel! Ich bin ja gar nicht spezifisch für Step Aerobic hier, aber das wird sich in meinem Nachmittagsprojekt bestimmt noch einmal anbieten. Liebe Grüße aus dem jetzt stockdunklen Swakop! Paula:)

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  3. Da packt mich das Fernweh!
    Das mit dem Gottesdienst finde ich ja faszinierend. Macht man das dann jede Woche mit dem Untertauchen? Ich hab das ja letztens auch gemacht mit der Gemeinde in Offenbach, bei uns ist das aber eine einmalige Sache.
    So an dem lebendigen Gottesdienst können wir uns hier wohl noch eine Scheibe abschneiden 😛

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